CRM-Vergleich

Maklersoftware im Vergleich: Welches CRM für Immobilienmakler wirklich passt.

Kurzfassung: Du suchst eine Software für Immobilienmakler? Hier vergleiche ich die beiden CRMs, die ich selbst einrichte: onOffice und Propstack. In beiden lassen sich dieselben Prozesse bauen, vom Erstkontakt bis zum After-Sales. Der Weg ist unterschiedlich, das Ergebnis meistens gleich. Welches System passt, hängt von deinem Ablauf ab und davon, welche Denkweise dir und deinem Team liegt. Und manchmal ist die ehrlichste Antwort: Bleib bei dem System, das du hast, und richte es sauber ein.

Andreas Borck Andreas Borck · unabhängiger CRM-Berater für onOffice & Propstack

Ich verdiene an keiner Empfehlung. Kein Partnervertrag, keine Provision – von keinem Hersteller. Deshalb kannst du diesen Vergleich beim Wort nehmen.

Beide Systeme. Unabhängig beraten.

Im Überblick

Die beiden Systeme im Vergleich.

onOfficePropstack
Denkweise Denkt stark in Aktivitäten, also in allem, was mit einem Kontakt und einem Objekt passiert. Denkt vom Deal aus, also von der einzelnen Anfrage zu einem Objekt, die durch Phasen läuft.
Werkzeuge für Abläufe Anfragenmanager und Prozessmanager Anfragenmanager und Automatisierungen im Workflow Builder
Was in beiden geht Ein durchgehender Prozess vom Erstkontakt bis zum After-Sales: Anfragen beantworten, Exposé-Feedback per Klick, Nachfassen, Aufgaben nur dann, wenn du gebraucht wirst, Eigentümer auf dem Laufenden halten.
Woran es in beiden scheitert Am Setup: Wenn der Ablauf nie von Anfang bis Ende durchdacht wurde, wird in beiden Systemen nur ein kleiner Teil genutzt.
Mein Verdikt Beide sind gut – falsch eingerichtet sind beide teuer. Die Wahl hängt an deinem Ablauf, nicht am Featurevergleich. Genau dafür gibt es den CRM-Check.
Andreas Borck im Büro, an die Tischkante gelehnt

Warum ich das ehrlich beantworten kann

Ich verdiene an keinem der beiden Systeme.

Keine Provision, keine Partnerprämie, keine Vertriebsvereinbarung. Wenn ich dir zu onOffice rate, dann weil es zu deinem Büro passt – und wenn Propstack besser passt, sage ich das genauso. Manchmal ist die ehrliche Antwort auch: Bleib erst mal, wo du bist, und räum auf.

Kosten & Fakten

Was kosten onOffice und Propstack wirklich?

Die Zahlen stammen direkt von den Herstellern, Stand Oktober 2026. Alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer. Prüf vor deiner Entscheidung immer die aktuelle Preisseite.

onOffice enterprisePropstack
Lizenzpro: 79 € · all-in: 99 € pro Nutzer und MonatStandard: 99 € pro Lizenz und Monat
Zusätzlich50 € im Monat Servicepauschale und Setup je Unternehmen, entfällt ab 10 Nutzerneinmalig 279 € Einrichtungsgebühr
Laufzeit24 Monate, 5 Jahre Preisgarantie12 Monate
AutomatisierungProzessmanager und Anfragenmanager ab all-inWorkflows und Anfragenmanager im Standard enthalten
FormulareObjektfeedback mit Bordmitteln (Immofeedback), weitergehende Formulare mit Zusatztool, z. B. PropformFormbuilder als Zusatztool
Quelleonoffice.compropstack.de/preis

Ausführlich, mit Rechenbeispielen: Was kostet onOffice wirklich? · Was kostet Propstack wirklich?

Die Lizenz ist nur ein Teil. Damit das System für dich arbeitet, muss es auf deinen Ablauf eingerichtet werden. Das kostet entweder deine Zeit oder einen Berater, und es entscheidet mehr über den Nutzen als die Lizenz selbst.

Entscheidungshilfe

Was passt zu dir?

ONOFFICE

Nimm onOffice, wenn …

… deine Abläufe stark über Aktivitäten und die Historie mit Kontakt und Objekt laufen und dir und deinem Team diese Denkweise in der Demo liegt.

PROPSTACK

Nimm Propstack, wenn …

… du deine Abläufe von der einzelnen Anfrage und ihren Phasen aus denkst und dir und deinem Team diese Denkweise in der Demo liegt.

KEINS VON BEIDEN

Wechsle nicht, wenn …

… dein Problem nicht das Tool ist, sondern der Prozess. Ein CRM-Wechsel löst kein Prozessproblem – er verschiebt es nur in eine neue Oberfläche.

Worauf du achten solltest

So prüfst du jedes CRM für Immobilienmakler.

Frag in der Demo nicht „Hat es Funktion XY?“, sondern ob das System ohne dich reagieren kann. Diese Fragen gelten für onOffice, Propstack und jedes andere Makler-CRM:

01 · Automatisierung

Reagiert das System selbst?

Wenn der Interessent Feedback gibt, passiert dann automatisch der nächste Schritt? Am besten in vielen kleinen Schritten statt einer langen Kette.

02 · Formulare & Anbindungen

Kommen Daten ohne Abtippen rein?

Können Eigentümer und Interessenten selbst Daten ins System geben? Kommen Portale, Website und deine Tools mit?

03 · Team

Arbeitet dein Team damit?

Findet sich jemand zurecht, der nicht jeden Tag drin ist? Je mehr das System selbst macht, desto weniger muss dein Team anfassen.

Mein Tipp für jede Demo: Bring deinen eigenen Fall mit. „Zeig mir, was passiert, wenn Freitagabend eine Portalanfrage reinkommt und der Interessent sich bis Dienstag nicht meldet.“ Daran merkst du schnell, wie ein System denkt. Mehr dazu in onOffice oder Propstack? Die drei Fragen, die wirklich entscheiden.

Und Flowfact?

Ich richte nur onOffice und Propstack ein. Zu Flowfact habe ich keine Projekte, deshalb bewerte ich es hier nicht. Wenn du von Flowfact weg willst: Flowfact-Alternative: onOffice oder Propstack?

FAQ

Häufige Fragen zur Entscheidung.

Welche Immobilienmakler-Software ist die beste?
Einen Testsieger, der für jedes Büro passt, gibt es nicht. Die beste Maklersoftware ist die, die deinen Ablauf ohne dich abarbeitet und die dein Team wirklich benutzt. Prüf jede Software mit den drei Fragen oben und einem echten Fall aus deinem Alltag.
Ich habe noch gar kein CRM. Womit anfangen?
Mit deinem Ablauf, nicht mit einer Demo. Wenn klar ist, wie du vom Erstkontakt bis zum Abschluss arbeiten willst, ergibt sich die Systemfrage fast von selbst. Genau das kläre ich mit dir im CRM-Check – bevor du irgendwo unterschreibst.
Lohnt sich ein Wechsel von onOffice zu Propstack (oder umgekehrt)?
Seltener, als beide Lager behaupten. Ein Wechsel kostet Daten, Gewohnheiten und Monate. Ich rechne mit dir durch, ob ein sauberes Neu-Aufsetzen des vorhandenen Systems nicht mehr bringt – meistens tut es das.
Warum sollte ich ausgerechnet dir beim Vergleich glauben?
Weil ich an der Antwort nichts verdiene. Ich habe keinen Partnervertrag und bekomme keine Provision – egal, wie deine Entscheidung ausfällt. Ich verdiene erst, wenn ich dein System einrichte. Welches, ist mir egal.
Beratet ihr auch zu anderen CRMs?
Nein. onOffice und Propstack, sonst nichts – dafür kenne ich beide aus der Beratung von über 140 Maklerbüros. Wenn ein anderes System besser zu dir passt, sage ich dir das im ersten Gespräch.
Was kosten onOffice und Propstack?
Laut den Herstellern (Stand Oktober 2026): onOffice enterprise pro 79 €, all-in 99 € pro Nutzer und Monat plus 50 € Servicepauschale, 24 Monate Laufzeit. Propstack Standard 99 € pro Lizenz und Monat plus einmalig 279 € Einrichtungsgebühr, 12 Monate Laufzeit. Jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.
Brauche ich Zusatztools?
Für die meisten Abläufe nicht. Die Ausnahme sind Formulare: In onOffice geht einfaches Objektfeedback mit Bordmitteln, für weitergehende Formulare brauchst du ein Zusatztool wie Propform. In Propstack brauchst du für Formulare den Formbuilder als Zusatztool.

Der nächste Schritt

Der kostenlose CRM-Check.

30 Minuten, live in deinem onOffice oder Propstack. Ich zeige dir, wo dein CRM Geld liegen lässt – und du entscheidest, was du daraus machst.

  • ✓Ich schaue mit dir in dein echtes System – keine Folien
  • ✓Du bekommst drei konkrete Hebel zum Mitnehmen
  • ✓Danach entscheidest du. Kein Nachfassen im Wochentakt.
Andreas Borck
Andreas BorckGründer & Umsetzer, Smartify Consulting
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