Kurz gesagt: Aftersales ist einer der größten Umsatzhebel im Maklerbüro: Empfehlungen, Bewertungen, neue Aufträge. Aber automatische Mails müssen zum Menschen passen. Die Mail zum „Objektgeburtstag" an Verkäufer gehört nicht dazu. Viele verkaufen nicht aus schönen Gründen.
Der Quick Tip vorweg
Hör auf, Verkäufern Mails zum Objektgeburtstag zu schicken.
Verkäufer verkaufen häufig nicht aus schönen Gründen. Das schlimmste Beispiel: Der Ehepartner ist gestorben, die Witwe oder der Witwer muss das Haus verkaufen. Ein Jahr später kommt von dir eine Mail: „Erinnern Sie sich noch? Vor einem Jahr waren wir beim Notar. Das war toll." Du kannst dir ausrechnen, was das mit den Menschen macht.
Warum Aftersales trotzdem automatisiert gehört
Im Aftersales liegt ein riesiger Umsatzhebel. Jeder Interessent ist ein potenzieller Eigentümer oder Tippgeber. Eigentümer, die du gut begleitet hast, empfehlen dich weiter. Diesen Hebel kannst du aber nur nutzen, wenn dein CRM weiß:
- Wer ist gerade im Aftersales?
- Wann geht welche Mail raus?
- Wann fragst du nach einer Empfehlung, wann nach einer Bewertung?
- Wem schickst du nach einem Jahr noch mal eine Mail, und wem besser nicht?
Wenn das nirgends festgelegt ist, passiert im Aftersales meistens gar nichts. Oder genau das Falsche.
Denk den Menschen mit
Automatisierung heißt nicht, allen dasselbe zu schicken. Frag dich bei jeder Aftersales-Mail: Für wen ist die? Käufer feiern den Einzug, Verkäufer haben oft etwas abgeschlossen. Mieter, Vermieter, Eigentümer: Jeder braucht einen anderen Ton und einen anderen Anlass.
Aftersales ist der fünfte von fünf Prozessbereichen im Maklerbüro. Wie die anderen vier aussehen, steht in Die fünf Prozessbereiche im Maklerbüro.
Diesen Tipp gibt es auch zum Hören: Folge 1 des CRM PRAXIS Podcasts.