Andreas Borck: Herzlich willkommen zur CRM PRAXIS. Geht heute ein bisschen darum, euch mal nicht nur meine Sicht auf die Dinge zu erzählen, sondern auch ein bisschen mal jemand anderes zu Wort kommen zu lassen. Ich auf den Anfang angekündigt, dass hier und da mal ein Gast da sein sollte. Und ich habe da keinen geringeren zu Gast heute als Sebastian Schöneburg. Sebastian Schöneburg ist Geschäftsführer von Locals Immobilien.
Die meisten von ihnen werden ihn kennen, nicht nur als Geschäftsführer von Locals Immobilien, sondern aus seinen diversen Rollen in der Immobilienbranche. Aber Sebastian, bevor ich jetzt hier groß was über dich erzähle, Für die drei Leute, die das hier hören und dich nicht kennen, stelle ich noch mal kurz vor.
Sebastian Schöneburg: Ja, vielen Dank. Sebastian Schöneburg genannt irgendwie nur der Schöni. Die, die mich dann doch kennen, wissen dann, dass doch der Schöni ist. Die, die mich noch nicht kennen, dürfen trotzdem der Schöni sagen. Ja, genau.
Bin hier im schönen Potsdam ansässig. Gebürtiger Erfurter, hab mal lange in München gelebt. Dann hat es mich die Liebe nach Berlin getrieben und dann... Ging das dann auch, dass man dann sagte, jetzt Potsdam, Potsdam ist so die kleine sexy Schwester von Berlin. Man sagt ja eigentlich auch mal Berlin bei Potsdam in übrigen, so für die Insider, die noch nicht hier waren.
Ihr seid immer herzlich eingeladen. Ja, ansässig hier in Potsdam, wunderbare Ehefrau, zwei tolle Kinder und ja, darf mich glücklich schätzen, hier Geschäftsführer von Locals Immobilien zu sein.
Andreas Borck: Was macht ihr bei Locals Immobilien? Wie viele seid ihr? Was ist euer Schwerpunkt? Was tut ihr?
Sebastian Schöneburg: Wir waren mal deutlich mehr in der ganzen Phase bis 21 und danach haben wir uns bisschen gesund geschrumpft. Wir machen heute tatsächlich den gleichen Umsatz wie 21, nur mit der Hälfte der Mannschaft. Das ist etwas, was mir wirklich sehr gut gelungen ist. Wir haben uns von einigen Leuten getrennt, in der ganzen Ukraine-Russland-Phase und auch in den Jahren darauf, wo es dann auch mal nicht so gut lief. Von denen haben wir uns getrennt, die dann also nicht mitgezogen sind.
Was macht uns aus? Wir sind nicht mehr spezialisiert. Haben ja noch die alten, vielleicht kann ich es mal zeigen, Kronleuchter. Die alten Kronleuchter. Nicht, einer denkt, das ist ein gestagetes Bild hinter mir.
Aus der ganz alten Zeit waren wir reiner Luxusmakler. Da hieß das noch Luxury Homes. Und als ich da reingegangen bin, habe ich auch gesagt, nee, das lassen wir jetzt mal sein. Das ist schön. Das Einzige, was noch dran bleibt, sind die goldenen Kronleuchter.
Alles andere machen wir mal neu und machen mal schöner und machen wir so, dass jeder sich bei uns wohlfühlt. Genau. Demzufolge kann ich auch da die Frage beantworten. Natürlich haben wir auch weiterhin einen absoluten Hochkaräter. Ich habe gerade mit Tullias gemeinsam ein Geschäft verkaufen, die Villa in Stuttgart von Ferdinand Porsche.
Also wir haben solche ganz speziellen Themen. Bisschen aber auch ein Portfolio oder auch mal in Dresden biete ich gerade 250 Wohnungen an. Wir haben immer mehr, werden mehr stärker auch im Zinshaus und Mehrfamilienhausbereich. Da gründen wir bald eine eigene Marke dafür und ja eigentlich bieten wir alles an tatsächlich.
Andreas Borck: Ich wollte sagen, dieses klassische Butter- und Brotgeschäft, Einfamilienhaus, Eigentumswohnung ist ja gerade Berlin, Potsdam, ja auch nicht ganz so unrentabel. Also ich meine, da gibt es ja Regionen
Sebastian Schöneburg: Ja.
Andreas Borck: in Deutschland, die da größer kämpfen müssen. Da habt ihr mit Potsdam Berlin schon eine ganz gute Ecke erwischt.
Sebastian Schöneburg: Ja, das stimmt. Also wenn wir mal schauen, ich habe ja viele Makler-Kollegen, mit denen ich mich unterhalte und austausche, die sagen, Schöny, ich muss irgendwie fünf bis sechs Mal so viele Objekte verkaufen, damit ich ungefähr bei der Transaktionsvolumina bin, wie du es bist. Und das ist schon so. Also wir haben, es gibt kaum eine Wohnung, die irgendwie mal weniger als 600.000 Euro kostet hier. Es gibt kaum ein Häuschen, was 850 bis eine Million hier mal kostet, dann haben wir auch wirklich schon, und da reden wir wirklich vom Standardprodukt, Demzufolge, ja, ist vollkommen echt.
Andreas Borck: Jetzt habt ihr euch aber ja tatsächlich, also ich meine, das sind ja Preise, da schnallst du ein oder andere mit der Zunge. Meine einfache Rechnung ist ja immer das Ganze mal den Kaufpreis mal 6 % für die Annuität. Das muss man sich ja nur auch leisten können. So ehrlich müssen wir ja auch sein. Das wird ein Thema werden, glaube ich, in den nächsten Jahren.
Bevor wir jetzt gleich so ein bisschen das CRM-Thema reinspringen, vielleicht mal ganz so ein Marktthema, weil du ja doch umtriebig bist im Markt, genauso wie ich, viel unterwegs bist, dich viel umhörst. Was glaubst du, wo der Markt gerade steht und wohin er sich entwickelt?
Sebastian Schöneburg: Ja, also ist natürlich sehr anspruchsvoll geworden. Unsere Eigentümer wollen uns richtig Blutschwitzen sehen. Die wollen was bekommen für ihr Geld. Wir haben hier in Berlin über 3500 Maklerkollegen. Das heißt also, das ist ungefähr genau die gleiche Dichte, wie es auch Mallorca besitzt.
Das heißt also, wir haben sehr, sehr viele Maklerkollegen, die sehr investmentlastig sind, sehr zinshauslastig sind oder mehr vermehnhauslastig sind. Viele commercials. Aber unter den noch verbleibenden Wohnungsmaklern, was jetzt auch nicht unbedingt deutlich weniger ist, ist schon ein Haun und Stechen. Das muss man schon so sagen. Wir haben es mit sehr vielen Kollegen zu tun, die Einbahnarmee-Makler sind.
Und haben eigentlich auch keine großen Berührungsthemen mit denen. Also tatsächlich ist es so, dass wir eine sehr starke Marke haben, nicht sogar die stärkste Marke von einem klassischen Boutique-Büro. Wir sitzen hier direkt am Naunator, da darf ich gerade drauf schauen. Auch die Aussicht darf ich jeden Tag genießen. Wir werden extrem stark empfohlen.
Haben Neubauprojekte, haben viele Baustellen, wo unser Gesicht dranhängt, unser Logo dranhängt. Nur jetzt mal vom Markt als solches, kicke ich gar nicht so sehr viel mit. Bösartig gesagt, denken viele Kollegen, also kicke ich ja nicht vom Markt mit, weil wir uns schon immer so aufgestellt haben, dass wir Ja, klar, der Markt ist jetzt nicht gerade der beste. Wir haben eine sehr schwierige Zinsproblematik. Wir haben sehr hohe Transaktionsvoluminas.
Da ist natürlich auch noch mal die monatliche Rate deutlich höher als wenn ich jetzt 250.000 Euro beurkunde und dann auch jemanden dafür finden muss, der sich das leisten kann. Ja, das ist bei uns sehr anspruchsvoll. Aber der Markt als solches, es gab noch nie den perfekten Markt. Ich 21 in der absoluten Hochphase
Andreas Borck: Ich
Sebastian Schöneburg: weil es dann die Leute sagt, wir müssen ja nur verteilen. War es halt schwierig, die Objekte zu bekommen. Heute ist es schwierig, den Käufer zu bekommen. Ich habe mir da schon relativ schnell angewöhnt, dass ich da eigentlich mir war es immer egal. Ich habe den ganzen Tag Probleme mich herum und ich werde eigentlich nur dafür bezahlt, Probleme zu lösen.
Egal, ob das jetzt irgendwelche Proptech Unternehmen sind oder ob das jetzt hier in der ganz klassischen Immobilienwirtschaft ist. Und wir machen das ja auch jetzt schon. Ich habe letztens durchgerechnet, 2007 hat mir alles mal hier angemeldet, das Trademark angemeldet und so. Das ist jetzt dann fast 20 Jahre her. Ich darf jetzt hier über zehn Jahre schon mit dabei sein.
Und das ist jetzt auch kein kleiner Laden mehr. Und sofern, was macht der Markt? Ja, der Markt ist weiterhin anspruchsvoll. Er hat sich halt gedreht und wir finden weiterhin die Lösung für ihr Punkt.
Andreas Borck: Und genau das ist ja Lösungen finden. Also ich habe da die Tage auf einem Event schön mit einem Kollegen darüber gesprochen. Genau das, du gerade gesagt hast. Wir werden dafür bezahlt, Probleme zu lösen, heißt aber auch 90 Prozent unserer Kommunikation sind irgendwelche Probleme, die an uns herangetragen werden. Also irgendwer meldet sich mit einem Problem und wir müssen es dann entsprechend lösen.
Und deshalb ja genau das, wo wir halt alle durch müssen, das ist ja genau der Job, der Job eines Marklers, der Job eines Consultants, der Job im Prinzip von jedem Dienstleister. Da müssen wir dann durch. Apropos Probleme lösen, eine Sache nochmal ganz kurz. Ich habe ja gelernt, bei Podcast muss man immer so einen Cliffhanger machen, dass alle auch bis zum Ende dran bleiben. Ein Problem löst du ja noch mit einer Proptech Idee, die du hast.
Das machen wir aber bitte ganz, ganz, ganz, ganz, ganz zum Schluss.
Sebastian Schöneburg: Andreas ist keine Idee. Ich bin nicht der Mann der Ideen. Gibt viele in meinem Umfeld, haben immer Ideen und kriegen die nie gebacken. Das ist schon jetzt nicht mehr nur eine Idee.
Andreas Borck: Ja gut, ich bezeugen. Ich hab's schon gesehen, du hast es mich schon testen lassen. Ist ne gute Lösung, formulieren wir's so.
Sebastian Schöneburg: Gute Lösung, wenn es jetzt nur eine gute Lösung wäre, würde ich sofort aufhören. Mit dem Produkt.
Andreas Borck: Jetzt machst du es mir aber auch nicht leicht, dich hier zu hofieren. Aber lass mal einfach die letzten 10 Minuten dafür mal einplanen, dass wir das Thema mal ansprechen, weil das finde ich ein ganz spannendes Thema. Lass mal erst mal auf das ganze Thema CRM gehen. Hast eben gesagt, ihr habt euch bisschen gesund geschrumpft. Ich glaube, da geht es vielen so, die vor Corona oder im Corona noch dieses große Wachstum hatten und dann irgendwann gemerkt haben, wir müssen hier was tun, weil man sich einen kleinen Wasserkopf aufgebaut hat.
Und trotzdem geht es aber ja darum, eine gewisse Effizienz zu wahren. Und ich glaube tatsächlich, dass das die Währung der Zukunft sein wird, effizient zu arbeiten. Und da ist, und jetzt kommt die charmante Überleitung, ja dein CRM, also deine Hauptsoftware für dich der wichtigste Part im täglichen Doing, glaube ich.
Sebastian Schöneburg: Genau. Das Wichtigste ist bei mir Effizienz. Das ist bei mir die Bottomline bei allem. Selbst wenn wir auch über Maklerprovision sprechen und Co. Und manchmal ist es halt so, dass du nach einer Woche schon einen gefunden hast und dann hast du mehr Familienhaus verkauft und dann steht da ein bisschen Geld auch drauf und dann sagt auch einer, jetzt müssen wir noch mal an der Provision rumschrauben, dann gucken wir halt einfach, wie effizient war das.
Da ist es aber das Gleiche, wenn man nach einem Jahr oder erst nach zwei Jahren in die macht. Das Thema Effizienz ist bei mir die Bottomline schlechter.
Andreas Borck: Ok, gerade der heiße Scheiß ist ja gerade das Thema KI-Automatisierung, eben diese Effizienz zu steigern. Ihr nutzt im Moment Propstack als CRM-System für eure Immobilienmarkelei.
Sebastian Schöneburg: dann
Andreas Borck: Seit wann nutzt ihr Propstack?
Sebastian Schöneburg: Seit zwei 19, sieben Jahre ist das jetzt her, waren
Andreas Borck: 2019 schon.
Sebastian Schöneburg: mit die allerersten, nicht die allerersten, da gab es noch ein paar Vorreiter definitiv. Das lag aber daran, ganz klassisch, dass wir nicht vorher keins hatten und mussten einfach nur noch wechseln, sondern es ging ganz klassisch darum, dass wir selber ein selbes System geschrieben hatten. Und hier saß da noch da drüben der Ivo und Ivo hat halt selber nicht nur Webseiten gebaut und uns mühevoll die 360-Grad-Touren zusammengeschraubt, sondern hatte auch schon immer gesagt, das, was bis dato am Markt war, war für uns nicht gut genug, kam nicht auf unsere Prozesse einher und demzufolge hat man tatsächlich ein eigenes Themensystem geschrieben, basierend auf Exposé 5, 6, 7, 8, 9, was dann alles da immer, da kamen die Updates, hatten wir ein eigenes Themensystem geschrieben, das war auch damals schon verbunden mit einer App. Unseren Flyer-Verteilern, die dann also auch genau wussten, im CRM-System haben wir Straßenzüge angelegt. Das geht unter anderem bei dem ein oder anderen großen CRM-System auch.
Und dann konntest du Hausnummern anlegen und dann wussten wir genau, wie viele Leute wohnen dort, wie viele Units, Einheiten, Eigentümer und Briefkästen mit Werbung. Nein, dann kam er da und irgendwie wussten wir dann, auch schon nach drei Monaten gab es dann den nächsten Flyer und dann konnte dann der immer nur über die App das einsteuern und das war schon bei uns im CRM-System. Also es ist ein geiles Produkt gewesen, was halt mega nervig war, ist, dass wir uns an einer Person abhängig gemacht haben. Wenn der mal nicht da war, wenn der mal krank war, der hat auch sehr gerne mal Urlaub gemacht, was natürlich auch gegönnt ist. Dann waren wir quasi vollkommen aufgeschmissen.
War ständig im Dauerschleife, musste auch ein Laptop dabei haben. Wir haben diese stets und ständigen Updates gehabt, Betriebssystem, Kunst und nicht wirklich wechseln. Also es war auch immer ein Hack-Mac. Also ich habe das drei, vier Jahre lang, habe ich dem ganzen zugeguckt und irgendwann haben wir gesagt, nee, nee, nee, nee, be a fashion. Wir müssen jetzt einfach wieder.
Wir müssen jetzt mal was kaufen. Wir kaufen uns jetzt mal Software dazu und haben nicht mehr diesen ganzen Schmerz. Und dann sind wir tatsächlich bei Propstack gelandet und da bis heute.
Andreas Borck: Ist ja tatsächlich gerade auch was du sagst, dass Gerade ist ja der heiße Trend dieses Vibe-Coding. Also ich baue mir mein eigenes CRM quasi, wo ich ja immer jedem von abrate, weil ein CRM zu bauen oder eine Software zu bauen ist einfach. Eine Software zu betreiben, das ist richtig schmerzvoll. Und das ist sehr gut.
Sebastian Schöneburg: Das war's auch bei uns.
Andreas Borck: Okay. So, dann seid ihr zu Propstack gegangen und habt dann 2019 angefangen, Propstack zu benutzen. Wir beide kennen uns jetzt nur auch schon eine ganze Weile aus meinem ersten Leben. Damals bei Falk Immobilien, da kennen wir uns ja auch schon. Da habe ich mich ja immer selbstständig gemacht und dann sind wir ins Gespräch gekommen.
Einfach nur, weil du irgendwie auch das Gefühl hattest, Propstack ist ein gutes System, Propstack funktioniert gut, Propstack ist modern, Propstack sieht gut aus. Aber irgendwie tut es noch nicht so richtig genau das, was es tun soll. Richtig?
Sebastian Schöneburg: Ja, genau. Also wir haben ja auch da, wir wollen effizient sein und wir wussten immer, dass wir etwas zahlen und dass das sicherlich auch noch viel mehr kann als das, was wir benutzen, so Spitze-Eisberg-Gedöns. Was wir aber relativ schnell immer mitbekommen haben, ist, dass da noch so viele weitere Möglichkeiten bestehen, dass das Ganze nicht wirklich perfekt fit, kein Maßanzug ist für unsere Makler. Es ist ja so, dass wir auch wirklich sehr unterschiedlich arbeitende Makler haben. Glaube, Andreas, deswegen hast du heute keine Haare mehr auf dem Kopf, weil du uns als Kunden hattest.
Und jeder auch unterschiedlich arbeitet und wir ja auch nicht wirklich weisungsbefugte Mitarbeiter haben, sondern das auch wirklich so umsetzen, dass wir Empfehlungen aussprechen und dass da jeder auch so sein kleiner Unternehmer bei uns sein kann und da auch seine eigene Kiste macht, aber bei uns halt die Technologie. Bekommt und mit der halt möglichst auch da wieder effizient arbeiten soll, dass wir einfach deutlich mehr drehen als kleines Team, klein aber feines Team, genau.
Andreas Borck: Okay, also einfach so der Schmerz, wir bezahlen was, was wir aber nicht zu 100 Prozent nutzen. Ich vergleiche es immer gerne mit dem Porsche, der bei dem zweiten Gang fährt. Also man hat eine Top Software, aber nutzt sie einfach nicht aus. Was vollkommen okay ist und was vollkommen normal ist, was glaube ich jedem, der hier zuhört, erstmal so geht. Weil man weiß ja nicht, was man fragen kann, wenn man nicht weiß, was geht.
Und da macht es glaube ich schon Sinn, mal drauf zu gucken. Und das haben wir dann ja auch gemacht. So, jetzt hättet aber ja in Propsig auch die Möglichkeit gehabt, das Ganze selber zu machen. Das heißt, ihr hattet Schmerzen, ihr habt gesagt, irgendwie das System tut nicht das, es tun soll. Und habt dann ja irgendwann hast du angerufen und hör mal, schau mal drauf.
Warum? Er externe Hilfe geholt.
Sebastian Schöneburg: Ja, das verlangen wir auch von unseren Eigentümern, lieber Andreas. Wir sagen ja auch nicht, kannst ja deine Immobilie selber verkaufen. Oder ich setze mich jetzt auch nicht zum Zahnarzt. Jetzt kommen diese ganzen blöden Metaphen, die wir Makler alle kennen und so. Aber es ist ja so, ich gehe jetzt auch nicht zum Zahnarzt und nehme einen Spiegel selber und frummele darum.
Das ist einfach, das ist Technologie. Und ja, ich bin vielleicht digital native und ja, ich mache auch PropTech und ja, ich mache auch viel Technologie und bin damit groß geworden. Und ich kann dir auch irgendwie, ich habe mit 16 schon meine eigenen Seiten gecoated. Aus Spaß, an der Freude und für das erste Geld, was ich verdient habe. Aber sind wir ganz ehrlich, das ist nicht mein fucking Business.
Ich möchte das nicht. Ist so. Wir sollen das tun, was wir am besten können. Wir sollten auch nur das tun, was wir am besten können. Und uns nicht immer mit den unwichtigsten Blödsinn beschäftigen.
Das ist auch so eine Volkskrankheit unter uns Maklern. Dass wir immer denken, dass wir Immer, das habe ich auch schon immer gesagt, ich, was ich meinem Sohn beibringe, zu pauschalisieren.
Andreas Borck: Hehehe
Sebastian Schöneburg: Aber ich muss das auch einfach so sagen, wir stellen häufig fest, egal wo, in welcher Firma, dass einfach an den falschen Dingen gearbeitet wird und da auch exzessiv dann gearbeitet wird und auch quasi einfach falsch betrieben wird. Demzufolge, klar, habe ich natürlich mir mein Produkt angeschaut, jeden Monat kriege ich meine Rechnung. Und mein Geschäftsvater, der Victor, hat immer gesagt, wir nutzen ja nur zehn Prozent davon. Ja, und dann habe ich gesagt, da gibt es aber jetzt den einen oder anderen da draußen. Und ich beschäftige mich jetzt mit dem, der mir am nächsten steht, mit dem ich am nächsten auch von Veranstaltungen kenne, wo ich weiß, dass der auch meine gut behütete DNA, sagen wir es ja auch immer, das ist CRM-System mittlerweile.
Das ist unser Maklerhirn. Ich hatte mal ein Interview gegeben. Bei einem Portal, bei einem großen, da ging es tatsächlich darum, warum haben wir eigentlich ein CRM-System? Ja, weil ich glaube, groß, nicht ein Großteil, sondern auch immer noch ein größerer Teil da draußen auch immer noch ohne rumläuft. Ich weiß überhaupt nicht, wie die das machen.
Das ist egal, könnte man einen eigenen Podcast nur darüber machen, ja, wie verrückt das Ganze ist. Also das ist wirklich, ja, egal. Auf jeden Fall. Haben wir dann gesagt, okay, jetzt lass uns das auch wirklich nutzen, richtig nutzen und die Prozesse verbessern und mit einem guten Gefühl das Ganze überweisen, ja, jeden Monat und sagen, hey, jetzt haben wir auch wirklich einen Großteil davon rausgeholt. Genau.
Andreas Borck: Ja, zwei Sachen dazu. Du hast mir mein liebstes Vertriebsargument eben schon vorweggenommen. Ich sage immer alles das, was ich mache. Technisch kann das jeder Makler selber. Jeder meiner Kunden könnte technisch die Automatisierung einrichten, die Prozesse bauen, die Aufgabentypen andenken, geht alles.
Aber genau das, was du sagst, jeder Eigentümer kann sein Haus eben auch selber verkaufen. Und besser ist es dann eben doch, mit einem Profi zusammen zu arbeiten. Ob ich jetzt Profi bin, müssen andere entscheiden, da die Bewertung überlasse ich nicht mir. Aber ich glaube, mehr als fast 100 Consultings weiß ich schon so bisschen was zu tun ist.
Sebastian Schöneburg: Also Andreas, du bist ein Vollprofi. Weil hast du es geschafft, hierher zu kommen, dich dann auch noch mit meinen Maklern zu unterhalten, die alle so denken, wie sie sprechen und alle querbeet sprechen und denken und hast das Ganze sortiert. Ich weiß, du hast da noch so einen Teil in die Mitte des Tisches gelegt. Ich habe noch Tiramisu bestellt, Pasta, Pizza. Die besten Getränke hatten wir hier stehen.
Und da haben wir einfach mal nur auf eine Runde gemacht. Und aus diesem ganzen Konklu Marat aus Sinn, mit Verstand, manchmal ohne Verstand und den ganzen Gefühlen, die wir da dir erklärt haben. Wir haben ja wirklich auch alle Typen da. Haben den roten, den grünen, den blauen und den gelben hier sitzen. Das erst mal alle so zu sortieren und dann aus dem ganzen Spaghetti ja irgendwie einen schönen Scheitplan zu machen, ist sensationell.
Du hast das sehr professionell gemacht, muss man wirklich sagen. Da hätten andere sicherlich aufgegeben.
Andreas Borck: Merci. Also da muss ich auch ganz klar sagen, das war tatsächlich, ich erinnere mich an den Tag sehr, gut. War ein sehr schöner Tag in Potsdam. Es war ein wilder Tag. Ich weiß auch, dass ich das Transkript, was ich ja bei jedem Consulting immer mache, dann meinem Assistenten gegeben habe und gesagt habe, hier, schau dir mal an und hol mal die wichtigsten Themen raus.
Und die tatsächlich hat die KI als erste Antwort gegeben. Wow, das war ein wildes Gespräch. Also wir saßen halt zu sechs oder zu sieben, saßen wir ja glaube ich dann da und es war tatsächlich viel durcheinander, viel. Aber das ist ja das. So ein Prozess darf ja niemals am Programm entstehen.
Also das ja auch das, ich dir von Anfang an gesagt habe. Wir dürfen niemals überlegen, was machen wir im Programm. Sondern erst mal müssen wir uns überlegen, was wollt ihr machen? Wie soll euer Ablauf sein? Also wirklich, was möchtest du, wann ein Kunde von dir was erhält?
Und das geht am besten eben tatsächlich in so einer wilden Runde. Das funktioniert immer ganz gut.
Sebastian Schöneburg: Genau. Und was auch wichtig war, Andreas, das ist natürlich auch die Angst, Umsatz zu verschenken oder gar nicht abzuholen. Ich habe immer wieder auch das Thema gehabt, auch hier im Büro, dass die Kollegen dann sagten, wir hatten schon, auch da der EU hatte das am Anfang gebaut, einen extrem guten Suchkundenprozess gehabt. Das war perfekt mit der Website gematcht. Weiß immer, irgendwelchen Maklerforum in der Facebook-Gruppe dort einer was gepostet hat und hieß es ja, Mensch, wie macht ihr das mit einem Suchauftrag?
Und ich habe dann das nochmal als Link geschickt. Haben wir gefragt, wie hast du das denn gemacht? Und das war schon wirklich sehr gut inszeniert. Trotzdem habe ich immer das Gefühl gehabt, das hat ja einer mal irgendwie vor 2019 gemacht. Also das muss ja seitdem auch nochmal was passiert sein.
Also selbst jetzt nicht nur. Wir haben ja jetzt gerade darüber gesprochen. Wenn du kein CRM-System hast, wärst du vollkommen geisteskrank als Unternehmer, wenn du überhaupt Unternehmer bist. Die meisten sind ja nur selbstständig, ja. Als Unternehmer, wenn du weiterhin den Laden vor die Wand fährst, weil das geht nicht ohne CRM-System.
Da kann auch jeder jetzt Hate Speech halten über mich und mir da gerne in die Kommentare reinschreiben, wie blöd ich bin, dass ich sowas sage. Aber das ist ja das eine Makler-Szenario. Dann gibt es das andere Szenario, dass man sagt, Man will mal einen netten Prozess machen und dann gibt es einfach das Szenario von denjenigen, sagt, du, ich bin ja häufig Vorreiter, aber ich habe das jetzt schon so lange ist es her und seitdem muss ja auch PropsTech so viel noch weiter an diesem System gebaut haben. Ich will jetzt mal wirklich mal den aktuellen zeitlichen Stand wieder einholen und deswegen, das war auch noch mal so Thema, das war mir persönlich sehr, wichtig als Unternehmer. Und natürlich für mein Team war dann auch wichtig, dass sie die Prozesse einhalten, dass sie theoretisch das Auto nicht mehr selber fahren müssen.
Hört sich doof an, ist aber genauso, weil wir dann einfach effizienter sind, weil dann kein Staum mehr aufkommt, weil wir dann arbeiten können im Auto, telefonieren, schreiben und gucken, wenn die Kisten nur noch selber fahren. Und so muss man sich das auch immer als Metapher vor Augen halten. So CRM-System muss ein selbstfahrendes Auto werden, ja. Weil wenn du dann anfängst, wieder selber da rumzuspielen und dann wieder irgendwas zu zerstören oder überhaupt die Zeit dafür aufwendest, guck mal, wie lange wir hier auch gesprochen haben, das war ein paar Stunden, ja. Da ging es von Suchkunden bis zur Portalanfrage, bis zum Neubauprojekt, ja, bis zum, ja, ich mache noch Aftersales, ja, oder der wichtigste Baustein überhaupt für uns alle, Makler, die Akquisition.
Das hat nämlich gar keinen oder das wäre jetzt doof, wenn ich sage, aber ein Großteil der CRM-System hat das gar nicht abgebildet. Das Stichwort, was passiert eigentlich, bevor etwas ins CRM-System läuft, den großen Punkt Akquise, den wir mit Bot-Immo umsetzen, wie geht der dort rein und wie effizient wird er dann dort weitergespielt. So, das ging ein paar Stunden. Deswegen, Andreas, sensationell gemacht und ich bin mit dem Ergebnis äußerst zufrieden.
Andreas Borck: Danke, soll doch hier keine Werbung sein, Herrgott. Natürlich ist Werbung. Jetzt ist es aber ja so, wir haben ja dann nicht nur, also wir haben ja angefangen bei euch mit dem Verkauf, weil das damals das Hauptgeschäft war und die Hauptschmerzen waren einfach, wir machen einen Verkauf und haben das Gefühl, dass wir da ganz viel liegen lassen. Du hast eben das Thema Umsatz wiegen lassen gesagt und da würde ich gerne mal deine Meinung hören. Haben alle alle Makler haben so ein bisschen oder haben verstanden zu sagen, weißt du was, wenn ich ein Lied bekomme von irgendwoher ein Eigentümerlied, da muss ich sehr sehr schnell sein.
Ich glaube, was ganz wichtig ist, was der Markt verstehen muss, ist, wir müssen bei Portalanfragen, bei Interessenten mittlerweile genauso schnell sein. Was einfach daran liegt, dass ein Interessent ja nicht nur eine Immobilie anfragt, sondern vier bis fünf. Und wenn du der fünfte bist, der ihm dann irgendwann mal drei Tage später das Exposé schickt und einen Besichtigungstermin anbietet, dann sagt er dir, du, ich hab schon drei Stück, ich meld mich wieder.
Sebastian Schöneburg: Arme, tatsächlich. Es ist genau so. Was ich auch überhaupt nicht leiten kann, ist, dass die Leute natürlich sagen, also ich will auch jeder Vortrag, der da auch immer auf den, ich sage jetzt mal nichts, aber auf den Verbänden da läuft mit, ja, du musst binnen von einer Minute deinen Kunden anrufen und so. Das ist alles so, wenn ich mir das anhöre, denke ich mir so, geistiger Dünnpfiff, dass wir überhaupt darüber sprechen müssen, ja, dass wir mal jemanden schnell anrufen sollen. Ja, auch da liegt ja das Thema Die wenigsten wollen ja jetzt den Wert ihrer Immobilie wissen und entscheiden dann, ja jetzt mache ich es mit Makler A, B oder C und der hat mich jetzt am schnellsten angerufen.
Die meisten verkaufen doch deutlich später und in diesem Zyklus sind die wenigsten überhaupt noch da. Da geht es immer darum, ja ihr müsst da schnell anrufen. Das bringen wir heute noch unseren Arbeitskollegen, Marktteilnehmern, Wettbewerber und wie sie alle sich schimpfen. Bringen wir heute bei, den Kunden anzurufen, wenn er gerade ein Produkterlebnis hat. Heute noch versuchen wir dann Makler dazu zu trainieren und die sitzen alle da und sagen, stimmt, ich muss mal jemandem schneller anrufen.
Dann ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass er überhaupt sich noch daran erinnert, dass er überhaupt sagt, okay, jetzt sag mir doch mal den Wert der Immobilie. Das ist so schlecht teilweise. Demzufolge der Zyklus geht deutlich länger und für den Zyklus haben die wenigstens überhaupt eine Software und System. Ja, und da bin ich auch immer sehr, erschrocken drüber. Ja, tatsächlich genauso.
Andreas Borck: Und jetzt tatsächlich, also jetzt gehen wir so bisschen bei euch rein. Ich möchte bei euch gar nicht sehr auf den Verkauf gehen, sondern vielmehr auf unser zweites Projekt, was wir hatten. Zum Verkauf einfach nur, dass alle gehört haben, was wir geschafft haben. Du kannst das jetzt mal so sagen, ob das euch was gebracht hat. Wir prüfen, ob Exposés geöffnet wurden.
Wenn nicht, bekommt ihr die Info. Der Kunde bekommt aber erst mal noch eine E-Mail selber. Wir prüfen, ob jemand einen Besichtigungstermin haben will. Das läuft alles voll digital. Die Leute können sich im Zweifelsfall sogar Besichtigungstermine buchen.
Wenn ihr sie vorher eingetragen habt. Hat euch das schneller gemacht, glaubst du?
Sebastian Schöneburg: was heißt schneller? Natürlich, ja es liegt ja auf der Hand, du stellst mir jetzt eine Frage, wo du die Antwort schon kennst. Klar ist es schneller, aber es hat mich unabhängiger gemacht von der human resource, es hat mich unabhängiger gemacht zu sagen, Marco hast du denn da schon mal nachgefragt? Marlena hast du denn da schon angerufen? Also klar, unsere Exposés gehen seit 2013 vollautomatisiert aus.
Dass wir da brutal schnell sind, klar. Aber dieser ganze Follow-Up-Prozess, der ja auch super wichtig ist und ja, es ist auch wichtig, da gibt es auch viele Leute da draußen, die auch da zu Schulungen halten, sich da teuer bezahlen lassen, zu sagen, ja, ruf bitte auch nochmal den Kunden an, er heute, ja, das ist auch logisch. Aber alleine dieser Prozess zu sagen, hey, du hast eine Exprosie bekommen, dann ist halt leider, ich will jetzt keinen Namen hier sagen, aber es gibt auch ein Portal, was Wenn das bei uns rausgegangen ist, das Exposé, was einfach quasi immer im Spam landet, immer, so, wirklich da muss man pauschalisieren. So, dann hängen die Kollegen da lang sagen, ja Mensch, Herr Borg, Sie haben ja angefragt, haben Sie das Exposé denn schon automatisiert bekommen, für das messen wir ja auch jeden Tag Kohle zahlen, ja. Dann hießen die, dann gucken Sie doch mal im Spam-Order oder haben dann E-Mails geschrieben mit, ja, Sie haben ja da, Sie müssen auch mal im Spam gucken, ja.
Meganervig, solche kleinen Themen, ja. Und so haben wir das dann gelöst, mussten, genau. Was ist das für ein Portal? Wo kommt die Anfrage her? Wem schicken wir das Exposet nochmal raus?
Wem schicken wir eine Erinnerung raus? Wen schicken wir dann noch mal eine Feedback-Mail raus? Ja. Wir konnten also alle unsere Probleme dir geben und du hast sie gelöst für uns. Und das war halt einfach in dem Doing ganz, ganz wichtig, dass wir, dass wir auch das abbilden und weniger darüber nachdenken, ob wir jetzt diese human resource, ob wir uns auf die verlassen können, im beruflichen Alltag.
Damit er dann so eine Basis abgearbeitet hat, die quasi eigentlich selbstverständlich ist. Genau.
Andreas Borck: Das Thema mit den Mails, die im Spam landen, das sehe ich tatsächlich mittlerweile ganz, ganz oft, weil natürlich, was mögen Spamfilter nicht, immer wieder dieselbe E-Mail mit vielen Bildern, vielen HTML-Inhalt, vielen Links. Was verschickt ein Makler, wenn er ein neues Objekt online gestellt hat, viel dieselbe Mail, viele Bilder, viele Links, viel HTML-Inhalt? Das landet halt im Spam. Und das ist ein Riesenproblem, nicht nur, weil euer Interessent nicht das Exposé bekommt, sondern auch, weil euer Interessent ja eine gewisse Meinung von euch erhält. Also...
Sebastian Schöneburg: Genau.
Andreas Borck: Die Menschen sind ja selten so selbst reflektiert, dass sie dann sagen, ach Mensch, vielleicht ist im Spam gelandet. Nee, die erste Aussage wird sein, naja, bei Locals läuft es so gut, die haben wegen Reichtum geschlossen, die schicken nichtmals ein Exposé raus. Und genau deswegen ist das so wichtig, dahinter her zu sein. Da kann man arbeiten mit sowohl Office als auch Propstack haben, gewisse Anbieter, man verschickt zum auch gleichzeitig eine SMS, wenn ein Exposé verschickt wird. Sie haben gerade von uns ein Exposé bekommen, schauen Sie bitte auch im Spam nach.
Einfach, dass man dem Kunden direkt mitteilt, ich habe dich gesehen, gehört und beantwortet.
Sebastian Schöneburg: Ja, das ist genau das Thema. Unser Goldnucket, ich habe mal den einen oder anderen Gesellschafter bei mir ausbezahlt, dann hieß es immer, ist eigentlich der Firmenwert? So, und da war dann relativ schnell klar, der Herr Firmenwert ist derjenige, den Umsatz macht. Nicht diejenigen, die nur Gesellschafter waren und immer nur die Hand aufgehalten haben, sondern das sind halt diejenigen, ausführen, Organe. So, und natürlich haben wir auch eine gute Datenbank und die wird auch gepflegt.
Aber auch da, Andreas, du kannst dich noch dran entsinnen, ja, letztes Jahr hatten wir auch einen Fall gehabt, da mussten wir auch mal die Datenbank ordentlich aufräumen. Wir wollten DSGVO-konforme Datensätze besitzen, damit auch mal bei so einer Dual-Diligence und bei einer Wirtschaftlichkeitsberechnung von so einem Unternehmen, ich kann das nur jedem empfehlen, der mal jemand anderen auszahlen will oder der irgendwann mal an den Exit denkt oder irgendwie auch mal sein Maklerunternehmen verkaufen will. Wir haben ja auch eine sehr, sehr alte Maklerdichte, ja. Was ist eigentlich dein Firmenwert? Wenn du die Firma verlässt, ist der Wert quasi kaum noch gegeben, auch wenn du irgendwie den grünen Apfel oder die gelbe Fliege umhast oder du bist dann meist eher eine Personenmarke, die wenigsten haben wirklich eine wirkliche Marke aufgebaut oder du bist dann durch Personen ersetzbar.
Demzufolge war mir das auch ganz wichtig, dass wir auch da einfach aufräumen. Und die Bottom Line aktuell ist bei uns der Käufer. Fertig aus. Das habe ich ja vorhin schon gesagt. Derjenige, der mir jetzt den Umsatz bringt, quasi, guck dir an, was hier in Potsdam los ist.
Wir haben so viele Luxusimmobilien online wie noch nie zuvor. Ja, es gibt hier zwei, drei Areas. Da wusstest du nie, wer der neue Besitzer ist, dass da was verkauft wurde. Da musstest du damals noch als Eigentümer bei sämtlichen Luxusmarktlern oder selbsternannten Luxusmarktlern irgendwie eine Newsletter abonnieren, damit du das alles mal irgendwie zu sehen bekommst. Heute ist das alles online, seit ein, zwei Jahren teilweise schon online.
Es gibt da irgendwelche Makler, hier oder Franchises, die hier reinkommen und haben dann auch eine relativ hohe Anzahl an Angeboten, so nenne ich das immer. Aber du wirst das bei mir nicht finden in meinem Bestand, dass ich Objekte anbiete, sondern ich will sie auch verkaufen. Ich will es auch zum ordentlichen Marktwert haben. Deswegen ist für mich heute natürlich der Eigentümer immer noch super wichtig abzuholen, aber noch viel, viel wichtiger der Käufer, den glücklich zu machen, was viele Eigentümer nicht verstehen. Wir brauchen heute Produkte, die ein Käufer auch wirklich kaufen kann, bei der Fülle am Überangebot.
Guck dir den Siltermarkt an. Da hattest du vorher eine Handvoll Objekte, ja, noch vor, bis 21. Und heute hast du da 250 Immobilien zu kaufen. Apartments, Kronstücke. Häuser und Co.
Die Upper Class gibt gerade seine Objekte ab, weil die Kids wollen es nicht mehr, sind kosmopolitisch geprägt, gehen international ihre Wege und Papa und Mama oder Oma und Opa sitzen auf den Immobilien, keiner will dorthin oder will dort wohnen oder wenn dann nur just for fun wohnen und dann fressen einen aber die Betriebskosten auf. Da halten wir ja auch hier Vorträge darüber, ab wann ist der richtige Markt und die sind sehr gut besucht.
Andreas Borck: Ja. Ja.
Sebastian Schöneburg: Das kann ich dir auch nur sagen. Haben ein Überangebot an Immobilien, die angeboten werden. Und da musst du dich unterscheidern im Exposé, in der Preis-Dual Diligence, und dann natürlich auch im Service. Und du hast vollkommen recht. Rufst du den nicht an, meldest du dich bei den Kunden nicht, hast du sozusagen ein Riesenproblem.
Und Scout verschickt seine, ich hab den Namen gesagt, aber Scout verschickt halt seine Feedback-Mails mit. Herr Borg, wie zufrieden machst du denn mit euren Immobilienmaklern von
Andreas Borck: Genau.
Sebastian Schöneburg: Merkels? So und Gott sei Dank passiert das uns nicht, aber da gibt es halt auch genügend, die dann ihre Bewertungen wieder löschen lassen beim Support von Scout, weil sie sagen, das ist ja rufschädigend, wenn ja hier so viele 1-Sterne-Bewertungen sind, weil sie halt keine Automatismen haben oder selbst bei Maklern, das ist ja auch leider Gottes der Großteil, die nur eins bis zwei oder maximal drei Objekte irgendwie in der Pipeline haben. Da würde ich übrigens den, selbst wenn ich nur ein Objekt davon verkaufe, würde ich mich damit nicht glücklich stimmen, wenn ich dann irgendwie da beobachte mit keinem CIM-System und trotzdem erhebliche Probleme. Die Leute kommen zu uns und sagen, Herr Schöneburg, wissen Sie was? Es ist so schön, mal mit einem vernünftigen Makler zu besichtigen.
Ich suche seit zwei Jahren. Und da ist einfach die Anreicherung von dem Exposé, die Ausstattung eines Exposés, wie ist das aufgebaut? Brutal wichtig, die Termin oder Bestätigung, Terminieren, sehr wichtig. Dann das Gefühl, während einer Besichtigung auch mal einzuhaben, der nicht unbedingt sagt, das ist eine Küche, das ist ein Manchmal kennt ja noch der Kollege den Unterschied zwischen Dreifach und Zweifachverglas. So, dann sagt er noch, das ist über Dreifachverglas das Fenster und da können Sie kochen.
Das sehen ja die Leute auch. Und deswegen fängt das bei uns schon anders an. Das ist ein ganz anderes Gefühl und deswegen haben wir auch so viele Top-Bewertungen. Und die sind auch nicht gekauft. Das kann man auch sehen, dass unsere Leute auch wirklich auch noch andere Sachen bewerten und das tagesaktuell ist und ordentlich.
Also manchmal frage ich mich wirklich und finde es sehr, sehr schade, wie wenig Aufwand man hat, viel Geld zu verdienen. Und die Leute hat es aber perspektivisch gekillt in letzten vier Jahren. Punkt. Und das ist gut zu sehen. Das fand ich schön.
Andreas Borck: Also das ist gerade auch viel, das merke ich in jedem Consulting, dass die Leute gerade auch ratlos vor so einem riesen Wust an Überangebot an Software stehen. Also du weißt selber, du bist in der Proptech Welt genauso viel unterwegs wie ich und wir wissen beide, wie viel Software es da gibt, wie viel da jetzt in den letzten neun bis zwölf Monaten noch dazugekommen ist durch dieses Thema KI-Coding. Und da stehen halt alle immer vor so einem riesen Haufen und wissen nicht, welchen Stapel sie jetzt anfassen sollen. Und ich merke das immer wieder, dass es eigentlich unterm Strich Das größte Geheimnis ist meistens weniger denn mehr. Ich gehe in ganz viele Consultings rein, wo Leute ihre CRM schon mal automatisiert haben und die schon unglaublich viele Prozesse haben und die nachher vielleicht sogar weniger Prozesse haben als vorher.
Die aber unterm Strich dann einfach das abbilden, was sie abbilden sollen, weil das ist auch das, was wir bei euch gemacht haben, was ich bei jedem Kunden mache. Ein Tage ins Unternehmen kommen und wirklich auf Papier erst die Prozesse durchsprechen, auf Papier und dann sauber abbilden, was sie im Programm tun sollen. Und das war jetzt auch das zweite Projekt, das wir hier gemacht haben und das finde ich eben ganz spannend. Vielleicht magst du mal ganz kurz was zu eurem Vermietungsprozess erzählen, weil das ist ein Prozess,
Sebastian Schöneburg: Genau.
Andreas Borck: ich glaube, da kann man ganz stolz drauf sein.
Sebastian Schöneburg: Genau, auch da wieder das Problem war, pass auf Schöneburg, wir haben hier 107 Mietwohnungen. Weiß, Deutsche Immobilienpreis hat ja auch mal eine Firma bekommen. Da ging es auch Prozesse und Vermietung. Da habe ich mich so schlapp gelacht und habe gedacht, hä, warte mal ganz kurz, diesen Prozess haben wir schon immer bei uns. Und selbst dieser, den haben wir schon immer bei uns, Prozess und alles hat eine virtuelle Tour und alles, wir machen da Matterport.
Und wir haben diesen vermeintlichen Automatismus, also da hatte ich ja immer gedacht, haben Automatismus. Exposir geht raus und Feedback Mail geht raus. Ist ja ganz nett. Das war dann das zweite Projekt von uns. Da war es also, ne, pass mal auf, du bist ja im angespannten Wohnungsmarkt überhaupt in Deutschland.
Potsdam. Berlin, Potsdam. So. Ich hatte nach einer manchmal Viertelstunde 300, 400 Anfragen. Von diesen Beispielen, nehmen wir jetzt mal 300 Anfragen, können 299 zu mir sagen, du bist scheiße und gib dir eine 1-Sterne-Bewertung, weil ich habe die Immobilie mal wieder nicht bekommen.
Ja. Kann sie nur einmal vermieten. So, da habe ich mir gedacht, ja gut, jetzt haben wir eine große Anfrage, es sind 107 Wohnungen, das ist von Herrn Plattner, braucht jetzt glaube ich da nicht so viel zu sagen zu der Person, außer SAP und Co-Operates, Leute, die ihn jetzt nicht kennen. Und der hat halt, der hat sechs Häuser gebaut, kleines Quartier in absoluter Top-Lage hier bei uns in Potsdam, direkt am Bahnhof, also auch für den Berliner Markt. Ideal geeignet, sehr hochwertig.
Wir haben Designküchen drin, wunderschöne, pflegeleichte Designböden, bodentiefe Fenster, große Terrassenbalkone, Blick aufs Wasser, direkt neben einem Kunsthaus. Es ist wirklich springbrun, blätscherter, wirklich traumhaft
Andreas Borck: Okay.
Sebastian Schöneburg: schön. Und jetzt heißt es, machen wir einen angespannten Wohnungsmarkt zufrieden, vermieten 107 Wohnungen. Denken jetzt alle Kollegen, Herr Schöner, was hast du denn da? 107 Wohnungen ist ja mit einer E-Mail vermietet. Ja, theoretisch ja, alleine über den QR-Code hatten wir über fast 300 Leute, schon angefragt haben.
Dann heißt es ja, brauchst du ja gar nicht mehr online stellen. Brauchst ja nicht mehr das Portal NOSATA zu machen. Ja, nee, nee, das hat damit nichts zu tun. Wir sind bei 21 Euro bis 25 Euro kalt auf den Quadratmeter. Dann kommen noch Betriebskosten dazu von 3,50 Dann können sich alle schon mal hochrechnen, was da Importmanee sein darf,
Andreas Borck: Ja.
Sebastian Schöneburg: damit man dort anmietet. Wie gesagt. Es ist jeden fändlich wert, aber trotzdem musst du dann trotzdem erstmal 107 Wohnungen vermieten und das auch so vermieten? Gerne.
Andreas Borck: Und ich unterbreche dich mal ganz kurz, wenn ich darf, mache ich nicht gerne, aber es ist jedenfalls nicht wert. Also ich habe einen Kunden, der versucht gerade eine Wohnung zu verkaufen, hier bei uns im Rheinland, von 250 Quadratmeter. Mit dreieinhalbtausend Euro den Quadratmeter. Das heißt, die Wohnung soll nachher 700 bis 800.000 Euro kosten. Das ist sie wert.
Die Frage ist nur, wer gibt so viel Geld für eine Wohnung aus? Und das ist ja die große Frage gerade.
Sebastian Schöneburg: euch im
Andreas Borck: Äh, Vorsicht. Aber jetzt gehen wir mal
Sebastian Schöneburg: Rheinland. Bei mir wäre sie schon längst weg.
Andreas Borck: raus aus deiner Vermarktungsrede gerade, dass die Leute jetzt schon fast Lust haben, die Wohnung anzufragen bei dir. Lass uns mal prozessual bleiben.
Sebastian Schöneburg: Also genau, so, ohne dass jetzt die Leute uns dann schlecht bewerten, weil wir keinen Prozess haben, war mir halt wichtig, nicht nur den Prozess der Anfrage, den hatten wir ja, sondern auch den Prozess der Terminierung, ja, den hatten wir ja auch durch dich, sondern auch den Prozess bis zum Mietvertragsschluss abzubilden, Unterlagen einsammeln. Ja, Schöneburg, kannst du auch einen PDF, soll der PDF per E-Mail schicken? Nee, wollen wir alles nicht. Es muss ein voller Automatismus sein. Das müssen Formulare sein.
Was bringt mir ein PDF-Formular? Füll doch einfach aus. Wer bist du? Wer ist deine Frau? Mit wie vielen Kindern ziehst du ein?
Bist du Raucher? Bist du nicht Raucher? Hast du einen Hund? Hast du das nicht? Welches Einkommen hast du?
Bitte mach gleich das Foto von deinem Gehaltszettel oder alles, was du per PDF schon vorliegen hast. Werft das bitte in diesen Ordner. Der ist dann auf den Kunden basiert, in dem Projekt, in der jeweiligen Einheit basiert. W ist dann der Sharepunkt zum Eigentümer, der dann wiederum selber bestimmt wer dann die Wohnung bekommt, ja und und und und. Der komplette Vermietprozess musste abgebildet werden.
Und nicht nur automatisch Expo sehen, eine virtuelle Tour und mir hat es Ihnen gefallen und da können Sie bitte in meinem Calendly Link irgendeinen blödsinnigen Termin buchen. Das gibt es nicht, sondern das musste wirklich bis zum Schluss durchdacht werden. Da Andreas, danke, dass du mir da auch wieder zugehört hast und auch meinen Kollegen zugehört hast, die wirklich einen tollen Job machen, die das dann auch vermieten dürfen. Ja, ich bin ja immer nur derjenige, der dann
Andreas Borck: Ich
Sebastian Schöneburg: einmal in Woche mich updaten lässt. Und dann hier sind gerade wieder sämtliche Mietverträge, die unterschrieben werden müssen auf meinem Tisch. So, bin tatsächlich ganz,
Andreas Borck: Die dann doch noch auf Papier da sind, auch das muss man sagen, weil das ist ja manchmal auch wichtig,
Sebastian Schöneburg: ganz wichtig. Die müssen dann trotzdem nochmal per Papier unterschrieben werden. Klar können wir auch da ein DocuSign hinterschalten, könnten das auch so machen, aber wir haben hier eine Stiftung und die möchte gerne den. Papierweg gehen und da kriegen sie das selbstverständlich auch bei uns. Genau und das ist dann ein Thema, das zieht sich dann über ein halbes Jahr und in diesem halben Jahr habe ich mit ein paar tausend Leuten Kontakt und ich möchte niemanden schlechter stellen.
Ich möchte jedem die Möglichkeit geben, die Wohnung sich anschauen zu können. Wir lassen auch jeden zu, ja, aber trotzdem wollen wir es gut geprüft haben. Wir wollen es gut abgelegt haben, ja. Und wir wollen einen sensationellen Job machen für unsere Eigentümer, insbesondere auch für diesen Eigentümer. Der daraus auch sehr bekannt ist und der auch gerne mit uns noch mal das nächste Projekt machen möchte und dem wir dann auch glücklich sind.
Andreas Borck: Der ja auch Prozessual, also ein SAP-Gründer, weiß durchaus schon, was Prozesse sind. Und ich glaube auch, der merkt
Sebastian Schöneburg: ja, ja, das war auch...
Andreas Borck: relativ schnell, ob es bei seinen Leuten, mit denen er arbeitet, sauber funktioniert und ob da entsprechend die Dinge richtig funktionieren, ob sie effektiv sind. Also auch das muss man ja einfach sagen, das merkt so jemand ja ganz ganz schnell.
Sebastian Schöneburg: Ich erinnere mich gerade, deswegen wurde das Grinsen auch immer größer, als ich dort beim Pitch war. Der hat ja nicht nur uns angefragt, sondern auch mehrere Leute. Als ich dann beim Pitch dort saß und habe mal so rausgelassen, was wir dann so können, prozessual, er hat gesagt sensationell. Also Sie haben wirklich dieses Game, also nicht durchdacht, aber Sie haben auf jeden Fall so viel Erfahrung, dass Sie das alles abbilden konnten. Bei uns ist ja sogar noch die Übergabe mit einer virtuellen Tour dann versehen.
Mit dem digitalen Übergabeprotokoll, was dann aber auch wieder alles gut in seine Ordnerstruktur reingerät. Das macht dann auch nicht die Hausarbeitung mehr oder eher, sondern bis zum Schluss, bis zum Maler, der da drin nochmal malert, haben wir alles voll digital durchdacht. Und da saßen die dann schon da und haben gesagt, wow, Herr Schöneburg, fantastischer Pitch. Wir wollen einen Lokalmarkler haben. Wir gehen weg von der großen Frennscheißkette.
Und wir brauchen hier einen, sitzen und Wir brauchen vor allen Dingen einen, der weiß, was er tut und denen das dann auch nicht übermahnt. Also das Problem, dass er dann wirklich dann auch da sitzt und sagt so, zu vielen Anfragen hätte ich ja nie gerechnet. Ja, genau.
Andreas Borck: Hast du eine ungefähre Zahl, wie viele Anfragen für das, ob wir für das Projekt schon reingekommen sind?
Sebastian Schöneburg: Ich müsste dich anlügen, aber es ist definitiv vierstellig. Also definitiv vierstellig auf unterschiedlichen Wegen. Wir haben auch ein 3D-Gebäudemodell. Wir haben mehrere Marketing-Lending-Pages. Wir haben die interne Lending-Page von Propstek.
Finde ich übrigens auch gut, dass es dann der eigene Domain und Co. Ja, wir haben die Vermarktung übers Schaufenster, über unsere Kanäle. Wir haben ja über 28.000 Leute, die in Potsdam gerade eine Wohnung suchen. Du musst einfach aus allen Feiern, du musst da auch richtig investieren. Wir haben jetzt auch nochmal leider Gottes eine Seite, eine Vermarktungsseite auch bei Scout buchen müssen für ein Vermietprojekt.
Musste trotzdem nochmal zusätzlich, dass ich da schon ein paar Tausend Euro jeden Monat reinjage. Musste dann trotzdem nochmal jetzt fast vierstellig in die Hand nehmen jeden Monat, dass du Mietwohnungen anbieten darfst bei Scout. Und dann sind die irgendwo auf Seite 7 und 8. Ja, also es ist verrückt. Und dann steht da auch noch da Verkauf.
Statt vermietet. Also auch der Prozess, der könntest du bei Stout auch nochmal verbessern. Also es ist verrückt. Und aus allen Quellen musst du dir deine Leads sammeln, damit du dann auch in diesem Preissegment natürlich dann auch erfolgreich vermietest. Und ich habe eine Deadline, die möchte ich einhalten.
Und zu der Deadline möchte ich vermietet haben. Vier-Zimmerwohnungen, Dreizimmerwohnungen sind schon sehr viel weg. Jetzt geht es dann an die Kleinpartzellen. Und dadurch, dass das erst am 1. April nächsten Jahres bezugsfertig ist, rechnen wir jetzt dann also auch im Pufir Q1 dann auch mit den kleineren Wohnungen, wenn auch studenten dann Planungssicherheit haben und wissen, okay, da kann ich einziehen, da kann ich jetzt noch mein Apartment buchen.
Andreas Borck: So, was heißt, vier stelle ich an Anfragen und wenn ich mich nicht vertue, sind damit bei euch maximal zwei Makler so ungefähr beschäftigt. Und die machen parallel noch andere Projekte.
Sebastian Schöneburg: Maximal. Genau, zwei Makler sind stets und ständig mit den Besichtigungen täglich beschäftigt. Wir machen da
Andreas Borck: Hm?
Sebastian Schöneburg: auch keine Massenbesichtigung und loten dort irgendwie, sondern wir haben auch sehr viele Einzelbesichtigungen in dem Preissegment selbstverständlich und selbst auch am Wochenende selbstverständlich. Genau. Und trotzdem ist auch eine Person im Backoffice schon damit verbunden, einfach zu sagen, okay, jetzt kommt der Mietvertrag dann auch wieder hier zu unterschrieben zurück. Der muss gescannt werden und Co. Eingefügt.
Die auch Quellen müssen angespielt werden, müssen gepflegt werden, dass auch immer genug Futter auch reinkommt, dass wir das dann auch wieder neue Anfragen haben zum Besichtigen.
Andreas Borck: Ich habe mir den Prozess bei euch aufgemacht. Du hast ja auch von mir bekommen, einen Prozessbaum, der modelliert ist, wo man sagt, was passiert wann. Wir waren zu viert da drin, die daran gedacht haben, gute Dinge überlegt von Besichtigungsterminen, buchen vielleicht, wenn ja, dann nein. Also alles so variabel gehalten, dass ihr den Prozess immer noch gut steuern könnt, aber dass sehr, sehr viel möglich ist.
Sebastian Schöneburg: Genau, richtig. Also wir brauchen Variablen auch noch drin. Alle rutschen in diesen gleichen Prozess rein. Ich habe das jetzt erst wieder bei einer Vermietung gehabt. Wenn es dann vermietet ist, muss der natürlich auch gestoppt werden, der Prozess und und ko.
Genau, richtig. Gerade bei den Wohnungen, ja auch dann wieder, du hast dann heute die Anfrage auf die Vier-Zimmer-Wohnung mit Wasserblick. Oder auf die H1 heißt die bei uns Wohnung wie 570 Euro kostet. Nein, Zimmerwohnung mit Küche mit allem drum und dran.
Andreas Borck: Hm?
Sebastian Schöneburg: So, hast du halt einfach 50 Anfragen am Tag. So, dann musst du natürlich gucken, wenn die dann reserviert ist, im Status verändert, musst dich auch alles anpassen dahinten drum. Ja, genau.
Andreas Borck: Ja, also da muss ich tatsächlich sagen und bei euch die Leute arbeiten ja auch ein Stück weit unterschiedlich. Wir haben da überall so Variablen reingebaut, dass man keine Mieter selbst aus Grund vorne anfordern. Die kann hinten angefordert werden. Das Programm entscheidet automatisch, habe ich sie schon oder habe ich sie nicht? Stelle ich die Aufgabe nochmal oder nicht?
Und das finde ich immer das Wichtige in so einem Prozess, dass man da halt sagt, das Programm muss schlauer sein als ihr, zumindest im Vermarktungsprozess, weil das Programm weiß ja, was alles schon da ist. Also müssen wir dafür sorgen, dass das auch richtig umsetzt und das geht halt alles wunderbar. Und das war tatsächlich ein Projekt, das mir unglaublich viel Spaß gemacht hat. Und wenn ich das höre bei euch, dass das ja auch ganz gut funktioniert, macht mich das ja auch glücklich. Deswegen wollte ich das heute mal teilen.
Tatsächlich sind wir auch mal da realistisch mit 100 vermieteten Einheiten. Meine, das ist ja... Damit kann man ja auch seine Brötchen verdienen, wenn man das sauber strukturiert hat. Also es geht ja. Vermietung ist ja immer so ein Geschäft, wo viele Makler sagen, da will ich nichts mit zu tun haben, da verdiene ich nichts dran.
Und das ist mich immer so ein Zeichen, dann machst du zu viel händisch, wenn du daran nichts verdienst, weil Vermietung kann man eben
Sebastian Schöneburg: Atem!
Andreas Borck: wunderbar durchautomatisieren.
Sebastian Schöneburg: Das ist auch ein Satz, der bringt mich zum Kochen. Wissen Sie alle da draußen, wie viele Eigentümer auch bei unseren Vermietungen mit dabei sind, die dann einfach sagen, ich habe eine Immobilie, die möchte ich jetzt bewerten lassen, ich möchte sie verkaufen. Ich habe ja jetzt noch Zeit bis zum 1. April, was wir da auch an Menschen kennenlernen mit Gütern auch im Hintergrund. Diesem Preissegment, das ist mal ganz ehrlich, bei 2100 Euro kalt auf einer 100-Quadratmeter-Wohnung.
Ist da auch der eine oder andere mit dabei, der halt auch irgendwie Geld verdient hat in seinem Leben und der sich dann auch verändern möchte im Alltag. Wir haben ja wirklich fünf Studenten bis zum Double Income No Kids, bis zur alleinerziehenden Dame, bis zur Familie, bis zum Senior alleinstehend, weil Partner gestorben ist oder frisch Senior in Rente oder Tourist, der sich in diese Stadt verliebt und sagt einfach wunderschön, ja ich habe jetzt glaube ich alle Zielgruppen gerade aufgesagt, haben wir einfach die Anfragen dicht. So und da lernst du halt einfach unwahrscheinlich viele Leute kennen und die Vermietung ist der erste und beste Weg zum Verkauf, weil du einfach viele Leute auch wieder glücklich machen kannst. Und auch wenn du guten After Sale auch in der Vermietung hast, ist das Gold wert heutzutage. Deswegen kriegt man halt auch diese Empfehlungen.
Andreas Borck: Glaubst du, dass ein sauberer Prozess einen Interessenten eher zum Verkäufer macht als nicht? Ich denke mir immer, das, was ich auch immer sage, ich will nur mal hören, ob das auch Sinn macht, wenn ein Interessent einen sauberen Prozess bei dir durchläuft, dir dadurch vertraut, hat er ja viel mehr intrinsische Motivation, dir vielleicht auch in die Geschäftsbeziehungen einzugehen.
Sebastian Schöneburg: Andreas, du hast mich gerade nach Glauben gefragt, Glauben in die Kirche. Ja, ich weiß es, weil es mir einfach auch schon zu oft gesagt worden ist. Gerade auch die jüngeren Leute da draußen, die dann sagen, Herr Schöneburg, das hat ja alles funktioniert. Ich habe da noch was. Wollen Sie das mal bewerten oder wollen Sie es gar auch verkaufen oder meine Eltern verkaufen gerade etwas?
Ich mache da, ich gucke gerade nach Maklern. Meiner Umgebung. Jetzt haben Sie mir das hier vermietet. Ich wäre doof, wenn ich Sie nicht weiterempfehlen würde. Das, du hast nach Glauben gefragt, definitiv es ist so, das gehört, das ist Date of the Art, 2027, je nachdem an der Podcast auch gehört wird, ist das einfach State of the Art, dass du einen sauberen, ordentlichen Prozess hast.
Wir alle kennen, sind gute Prozesse gewohnt, sei es jetzt bei irgendwelchen Online-Shops, Amazon und Co. Überall kennen wir gut sortierte Prozesse, selbst wenn wir heute komme ja auch aus der Medizin, ja, aus der MedTech, da einen sauberen Terminprozess, als wir ihn damals aufgebaut hatten, ja, 2011, 12, 13. Da war ich noch im MedTech, ja. Das war, das ist heute A und O. Früher hast du halt noch angerufen, hast eine genervte Sprechstundenhilfe am Telefon gehabt, die gesagt hat, ich hab's smart ins Zimmer voll, was wollen Sie denn jetzt noch hier, ja.
So, das ist heute Gang und Gebe, ja. Ich hab schon immer Prozesse mir vorher angeschaut. Habe ein Business draufgebaut ... ... Und habe damit Geld verdient.
Andreas Borck: Tatsächlich ist das ja ein Prozess, ja ist ja im Kopf einfach erdacht, dann muss man ihn ins Programm bringen, alles gut. Ich finde es immer dabei zwei Dinge wichtig, man darf seinen Gegenüber nicht überfordern, also du deinen Interessenten darfst du ihn nicht überfordern. Aber was ich heute noch viel, viel wichtiger finde, wir müssen alle aufhören, den Interessenten zu unterfordern. Der Interessent möchte nicht ständig telefonieren. Der Interessent ist ein Riesen, oder die meisten Interessenten, Riesenfans von Terminbuchen.
Die Interessenten sind technisch so fit, das ist für die kein Problem. Und ich denke jetzt immer an meine Mutter, das ist mein Lieblingsmasch meine Mutter, die 74 Jahre alt. Aber auch die kann mit einem iPhone umgehen und die kann sich auch einen Termin buchen und kennt das von Doktor Lipp und sonst wo. Also das macht jetzt meine Immobilie sicher auch und der 30-Jährige sowieso.
Sebastian Schöneburg: Andreas, ich kann dir mal eins sagen, wenn wir in den telefonischen Follow-up rein gehen, kann ich dir sagen, die meisten Apple-User haben ja heute freigeschaltet. Sag erstmal wer du bist, dann leite ich dich weiter über die KI. Das heißt, du kommst doch noch bei kaum eindurch. Deswegen ist es immer schön, wenn mir einer sagt, ja, du musst telefonieren. Ja, das machen wir ja auch, aber du kommst auch dran.
Selbst wenn du mir den Grund anrufst, die haben ja heute das Exposé abgefragt. Hier ist der Herr Schöneburg von Locals Immobilien. Ich wollte fragen, ob das Exposé angekommen ist. Dann wirst du gar nicht durchgestellt. Dann denkst du dir so, what the fuck.
Du hast doch gerade vorhin noch mein Immobilie hier angefragt. Weil einfach heute so viel ongoing ist. Ist es einfach ganz, ganz wichtig, dass du dann auch im Hintergrund gescheite Prozesse hast, weil dann wirst du spätestens an dieser Schranke, wirst du scheitern. Die Erreichbarkeit der Leute heutzutage, weil einfach sie überfordert sind schon mit Social und Business Media, sind sie quasi überfordert, ja, verbringen dort einen Großteil dran und deswegen ist dann so der Makler, den ich ja heute angefragt habe, nur noch zweitrangig, drittrangig.
Andreas Borck: Ja, vor allem, man hat ja nicht nur ein Objekt angefangen. Man hat ja zwei, drei Objekte angefangen,
Sebastian Schöneburg: Enough.
Andreas Borck: den Egozug, den kann ich auch jedes Mal abfahren lassen. Also die Leute haben nicht nur eure Immobilie angefangen, weil ihr der beste Makler seid. Die haben im Zweifel die Immobilie angefangen, weil sie in ihre Kriterien passt und da passen auch noch drei andere rein. Und dann geht es darum, im Übernprozess, Übermenschlichkeit dafür zu sorgen, dass sie eure Immobilie, euren Service schätzen und im besten Falle mit euch später mal eine Immobilie verkaufen. Apropos Service der Makler und jetzt kommen wir mal zu dem kleinen Cliffhanger, den wir am Anfang gebaut haben, wir beide.
Was ihr ja macht, und das habe ich ja schon immer gesagt und was ich ja unglaublich schön finde, ihr habt einen unglaublichen Wert auf Qualität. Ihr habt einen unglaublichen Wert auf Darstellung, auf Marketing, auf eine wertige Darstellung der Immobilie. Dürfen nicht verkennen, das sind Geschäfte, die macht man im besten Falle ein bis zwei Mal im Leben, seine Immobilie zu verkaufen. Und da hängt ja auch ein gewisses Vertrauen und Wert hinter. Wenn man sich eure Exposés, eure Websites, eure Bilder anguckt, das ist ja schon auf einem ganz, ganz, ganz, ganz hohen Level, wo auch richtig viel Zeit reinfließt.
Sebastian Schöneburg: Ja, genau. Also tatsächlich, A, sehr viel Zeit reingeflossen ist und auch weiterhin fließt. Wir bauen jetzt gerade schon wieder an dem nächsten Design-Element für das neueste Exposé. Ich habe zweimal im Jahr baue ich neue Exposés auf, damit sozusagen auch alle tatsächlich auch sich nicht satt sehen. Das sind dann komplette Layouts, Templates, die wir verändern.
Wir bauen jetzt nochmal die komplette Corporate Design von Locals. Auch diesen Schritt gehe ich mutig, weil
Andreas Borck: Hm?
Sebastian Schöneburg: ich sage, Ich möchte mich immer wieder nicht neu erfinden. Also wer mich kennt, ich bin ein extrem loyaler Mensch. Ich habe einen Inner Circle immer von gleichen Leuten. Nicht, dass man denkt so, vielleicht wurde er vom Papa nicht geliebt. Deswegen muss er sich neu erfinden.
Das nicht. Aber ich will immer wieder, ich will immer am Nabel der Zeit sein. Und ich brauche diese Veränderung, damit sich auch unsere Wettbewerber verändern müssen, sagt man es mal so. Wir haben
Andreas Borck: Ja.
Sebastian Schöneburg: teilweise Kollegen da draußen, die mit wenig Mitteln auch sehr viel Geld verdienen können. Und ich möchte meinen Eigentümer einfach beweisen, ich tue was für dich. Wer will zum Beispiel gerade ein Anwesen bekommen? Da investieren wir halt 10.000 Euro jeden Monat in Social Media Marketing. Nur für dieses Anwesen.
Andreas Borck: Ja.
Sebastian Schöneburg: Und da habe ich den Eigentümer mit im Boot, weil wir einfach internationale Vermarkte müssen. Das geht nicht mehr übers Portal. Das macht auch nicht mehr übers Schaufenster. Unsere sind wir ganz ehrlich. Kundendatenbank ist sowieso die gleiche wie von den Franchise-Marklern.
Die denken auch immer alle, so ein Boutique-Makler im Luxusegment, also wir verkaufen ja wirklich viele, auch Hochkaräter, die haben ja nicht die Kunden wie wir. Die machen heute noch mit ihrer Datenbank Werbung, geisteskrank. Und wir haben da alle die gleichen Kunden. Und da erpreist das Entscheidende. Und demzufolge, der kurze Sinn, da war mir halt einfach wichtig, dass unser Kunde auch merkt.
Wir gehen genau diesen Weg. Ich bin ja auch sehr amerikanisch geprägt. Und da brauche ich das auch einfach. Ich will, dass diese Neuentwicklung immer wieder auch haben, auch im Portal,
Andreas Borck: Vielen Dank für Aufmerksamkeit.
Sebastian Schöneburg: auch im CRM-System. Wenn ich irgendwann mal merke, das CRM-System kommt an seine Grenzen und ich brauche mehr, dann bin ich auch immer offen für auch neue Technologie, weil ich das auch selber von all meinen anderen Unternehmen abverlange.
Andreas Borck: Mmh.
Sebastian Schöneburg: Stillstand habe ich keinen Bock drauf. Will, dass jeder Euro fucking normal gut investiert ist in ein gutes Produkt, in einen guten Prozess. Ich möchte, dass mein Kunde sich zumindest dann auf mich verlassen kann
Andreas Borck: Ja.
Sebastian Schöneburg: und sagt beim Schöne bin ich wohl aufgehoben und bei seinem Produkt. Genau.
Andreas Borck: Und genau das ist glaube ich auch Teil des Erfolgsrezepts. Und immer wieder weiterentwickeln sowas. Ich habe es am Anfang eine Idee genannt, da hast du mich böse abgestraft. Das ist ja deutlich mehr als eine Idee. Aber was ist denn neben all dem, was du jetzt schon so gemacht hast, Moment dein neuestes Produkt, mit dem du bald an den Markt gehen willst oder an den Markt gegangen bist?
Sebastian Schöneburg: Also ich mache das jetzt nicht, weil ich irgendwie sage, wir verdienen hier so schlecht bei Locals, ich brauche immer nochmal das und das und das und das. Man muss ja immer sehen, ich komme ja aus der MedTech, PropTech Welt und bin dann irgendwann in den Makler-Status reingerutscht. Viele verwechseln das halt auch. Also ich bin ein alter Startup-Typ. Da gab es noch keine Höhle der Löwen, da haben wir schon Startups gehabt und gegründet und ich war da ein Teil von dem.
So, lange Rede,
Andreas Borck: Hm.
Sebastian Schöneburg: kurze Ersehen. Und da habe ich mir auch wieder das überlegt. Also Wir haben ja gerade aktuell, was wir jetzt vor ein paar Jahren hatten, war die Social Media-Vermarkten. Weg von Portal, geh über Social Media, dein Objekt zu vermarkten. Das läuft gut, wir haben da einen USP.
Ich lach mich heute immer noch tot, wenn andere immer noch sagen, wir machen das über das Portalen, über die Datenbank.
Andreas Borck: Ich
Sebastian Schöneburg: Nee, nee, Verkauf ab, bitte deine Immobilien über Social Media. Da spezialisiert drauf, da haben wir schon vor vielen Jahren angefangen. Wir haben mit Constaer, der kennt es ja auch, Andreas, sehr gut den Prozess des Telefonierens abgebildet und der ständigen Erreichbarkeit bei mir diese Starbüro- und E-Bürorechnung jeden Monat bei jedem Telefonat 1,50 bis 2,50 Und die Qualität war dünner als eine KI, selbst schon eine schlechte KI vor zwei Jahren von den Leuten, dort am Telefon sitzen. So, das habe ich dann abgebildet, weil ich die Schnauze voll hatte, weißt du? So kam das immer wieder.
Und heute, ich habe einen fantastischen Fotografen da draußen. Wirklich, macht alle meine Objekte. Und ich sage auch immer, pass auf, ist die Fotografenrechnung hoch, weil der dann immer meckert, ein Jahr später, wenn dann die Künstlersozialkasse kommt und sagt so, aber da haben wir noch mal Geld nachzufordern, ja. Und das ist bei uns, unseren Objekten nicht wirklich wenig, was da noch bezahlt werden muss, extra zu der eigentlichen Fotografenrechnung. Sage ich aber immer, mein schönster Wert ist, die schönste Rechnung, die ich jeden Monat bezahle, ist die Rechnung von Fotografen, weil dann weiß ich das Neues.
Andreas Borck: Okay.
Sebastian Schöneburg: frisches Objektmaterial reinkommt. So auch den musste ich leider jetzt enttäuschen. Da musste ich sagen, fass auf Jonas, du machst das sensationell, aber dein Job wird sich verändern. Weil ich habe mir überlegt, wie viele Exposist da draußen sind zu schlecht, ein Großteil,
Andreas Borck: Ich bin
Sebastian Schöneburg: nicht aussagekräftig, haben viel zu wenig Objektvotus, viel zu wenig Auswahl. Ja, habe mir dann den Prozess angeguckt,
Andreas Borck: Mhm.
Sebastian Schöneburg: weil ich mache ja auch noch Fairfleet. Ist ja auch, da bin ich im Revisory Board, seit 2016 kenne ich die Jungs aus München. Weltweit mittlerweile größte Drohnenplattform, die aber Inspections machen und da haben wir auch mal für große Maklerhäuser und Hybridmaklerhäuser auch die Objektaufnahmen gemacht. Da weiß ich einfach, wie viel Pain in the ass das ist, ordentliche Fotos zu buchen, zu bezahlen, dann auch zu erhalten, die Erwartungshaltung vom Eigentümer. Das Endeergebnis, was du bekommst, bei den meisten Fotografenbildern lag ich mich kaputt heutzutage.
Ist jetzt nicht böse oder so, aber es ist tatsächlich so. Das für das Geld, ja. Und wenn dann auch die Makler selber machen, die können es halt einfach nicht, das ist halt auch nochmal ein ganz klassisches Thema. Deswegen haben wir gesagt, mit RISELIST habe ich mir dann überlegt, werde ich, das niedrigste und schlechteste Gut eines Maklers ist einfach das querformat gefilmte Objektvideo, was jeder kann von uns da draußen. Jeder hat einen Advice in der Hand, Advice sage ich jetzt schon, ein Advice in der Hand, was alt ist, was aus Apple oder Android Geräten besteht, was teilweise alte Geräte sind, neue Geräte, iPhone 18 und Co., die daraus entstehen oder bestehen und jeder kann ein Querformat Video machen.
Der geht nur noch durch, macht einmal ein Innenvideo, macht einmal ein Außenvideo, macht Treppen aus dem Keller, einfach ein Video machen, selbst wenn du denkst, du kannst auf dem Foto gar nichts. Es ist schwarz, ich war letztens in Thüringen in so einem Schlösschen und habe unten den Weinkeller gefilmt und habe da mit
Andreas Borck: Hm? Hm?
Sebastian Schöneburg: meiner iPhone Kamera. Licht gemacht und das war so peinlich. Und das Endergebnis war aber, das Endergebnis
Andreas Borck: Vielen Dank.
Sebastian Schöneburg: war aber eins, du dir dachtest, Jonas war an seinem besten Tag vor Ort und hat sensationelle, hochauflösende Fotos gemacht. Das war das Endergebnis, Risen ist. Jeder kann selber Kopf abschalten, einfach nur das Video machen, am besten keinen Raum vergessen. Ja. Und du kriegst hochwertigste Profifotografen, Bilder.
Und das für ein Geld, du nicht günstiger beim Asiaten die Ecke essen kannst. Das war so das Thema.
Andreas Borck: Du hast es mir mal gezeigt. Ich durfte es ja testen hier mit meinem eigenen Einfamilienhaus, wo nur die WhatsApp kamen. Hier, mal ein Video von deinem Haus, geh einmal drumherum. Vertrauensvoll, wie ich bin und vertrauenswürdig, wie du bist, hab ich dir natürlich einfach mal ein Video von meinem kompletten Haus geschickt. Und du hast mir dann wirklich eine Stunde später oder zwei Stunden später im Prinzip ein komplettes Exposé für mein Haus geschickt mit Fotos, die ich meiner Frau nachher gezeigt habe.
Ich dachte, wow, das kann man definitiv so machen. Und wir haben ja alle... Und das hier was, du hast jetzt mehrfach so Franchises und große Markthäuser angesprochen. Ich glaube halt, dass dieses ganze Thema Franchise, große Markthäuser immer mehr unter Druck gerät, weil wir alle Technik in der Hand halten, mit der wir ein exorbitant gutes Ergebnis erzielen können. Also jeder hat ja mindestens mal ein iPhone 13, überhaupt nicht.
Ein iPhone 13, wollen wir jetzt auch mal sagen, von der Kamera her ist das immer noch besser als viele Digitalkameras, in deiner und meiner Jugend verkauft wurden. Also meine erste Digitalkamera für teuer Geld hatte 2,4 Megapixel. So, das hat heute die schlechteste eingebaute Webcam in dem Laptop nicht mehr. Das ist auch alles 20 Jahre her. Und das war wirklich einfach nur ein Querformat Video machen mit dem Handy und daraus Exposé-Fotos zu generieren in der Qualität, was wirklich stark war.
Und ich habe gebraucht für mein Haus, lass mich nicht lügen, 10 Minuten. So, mein Haus ist ein klassisches Altfamilienhaus.
Sebastian Schöneburg: Genau, musst dann einmal nur den Weg des Durchlaufens berechnen. Dann ist es ja auch ein kompletter WhatsApp-Ablauf. Also wir haben auch gesagt, was bringt einen wieder da ein und da mit Cloud und dies das Ananas. Wir haben deutschen Server. Du schickst es aber trotzdem über WhatsApp, das fertige Bildmaterial.
Ja, und kriegst sofort eine halbe Stunde später, kriegst du alle fertigen Expos. Also wenn du noch im Auto sitzt, fährst zurück zum Büro, hast du alles fertig. Und wir haben auch früher Box Brownie gemacht. Wie gesagt, wir haben wirklich absolute Top-Fotografen genommen. Wir haben aber immer wieder gesehen, auch Mensch, da, den Raum, da hätten wir gerne noch von der Ecke das gemacht.
Und Andreas, du weißt, bei mir geht es jetzt im ersten Moment darum, dass wir den Makler glücklich machen. Aber die Technologie wird auf ihr Eigentümer definitiv kommen. Definitiv.
Andreas Borck: Ja.
Sebastian Schöneburg: Weil ich nicht warte bis, also natürlich habe ich meine kompletten WhatsApps Verlauf und Kontakte genommen und hab den ASL geschickt, hab gesagt, bitte macht mir mal ein Video und die sind durchgedreht. Ich könnte jetzt ein paar Sparnachrichten abgeben, die sagen, ey, nein,
Andreas Borck: Ich dachte, ich wäre der einzige gewesen. Ich dachte, ich wäre was Besonderes.
Sebastian Schöneburg: nein, nein. Aber wenn die auch wieder dann sagen, ich mach weiterhin mein Handybild, also wer wirklich da auch wieder wohl wissentlich das Ding vor den Kachen fährt und einfach wieder schlechte Qualität abbildet und das dann wirklich auf Kosten von Käufern und Verkäufern und auch Banken. Gerne schöne Expos sehen wollen, damit sie überhaupt noch finanzieren. Ja, dem ist dann auch nicht mehr geholfen. Spätestens wenn es dann der Private hat, und das wird mir für Privaten auch anbieten, ja, wirst du einfach Qualitätsverlust haben, deine eigene Maklerarbeit.
Und nochmal, selbst wenn meine eigene Fotografen mir sagen, Schöne, sorry, aber ich hätte es besser nicht hinbekommen, ja, und du wirklich nur noch diese Wegezeit hast, ist das sensationell. Wie gesagt, das für einen Preis, wo du einfach nicht günstiger Mittagessen gehen kannst. Andreas, genau, das war uns halt wichtig. Das muss ein No-Brainer sein. Ganz, wichtig.
No-Brainers, darf dir im Portemonnaie nicht viel Geld kosten. Und du kennst mich. Dieses Bildmaterial, was wir haben, haben wir jetzt schon in 3D und wir werden danach noch ein paar andere Sachen machen. Es geht jetzt nicht nur Staging oder das Thema Grundriss, sondern es geht mir auch aktuell gegen den Strich, wie man virtuelle Rundgänge aufnimmt. Auch das Thema ist noch viel zu leidig, noch viel zu weit.
Device-lastig, ja teilweise verkaufen die Leute heute für ein paar hundert Euro irgendwelche Kameras, 360-Grad-Kameras, eigentlich, wenn du sie jetzt kaufst, schon eigentlich ein Jahr später wieder veraltet sind. Und auch da möchte ich gerne mit dieser Technologie reinrutschen und möchte deutlich sinnvolleres Produkt anbieten in Zukunft. Aber das, wie gesagt, wird noch mindestens ins nächste Jahr dann dauern. Aber ja, alles ist bei uns schon im 3D.
Andreas Borck: Aber du hast den Namen jetzt ja schon so paar Mal genannt. Würde einfach sagen, es gibt ja bei Podcast diese Shownotes und sowas. Da packen wir einfach mal einen Link dazu rein. Dass die Leute dann da drauf klicken können und sich das mal angucken können.
Sebastian Schöneburg: Andreas, für dich mache ich auch noch einen Link, wo sich das dann auch lohnt für alle. Man mag gratis
Andreas Borck: damit die Leute noch bisschen... Mensch, jetzt werde ich ja hier so richtiger Influencer. Das ist doch eine schöne Sache.
Sebastian Schöneburg: Das ist keine Krankheit übrigens. Mit Influenzen kann man Geld verdienen. Also nein, wir machen da für alle, die das jetzt hören und interessiert sind, einen Link rein, dann kriegt ihr dort einen super Special Offer und auch gerne gratis die Möglichkeit, auszutesten. Und Andreas freut sich. Genau.
Andreas Borck: Das ist doch schön. Da haben dann alle was von... So, lassen wir mal langsam zum Ende kommen. Das Problem ist ja, wenn wir beide irgendwie miteinander reden, das kann ja... Also wir können das Ganze jetzt auch mal so zum längsten Pod.
Kennst du den Postkast, alles gesagt von der Zeit?
Sebastian Schöneburg: Nein, ich bin da nicht so.
Andreas Borck: Das ist ein Podcast, der hört nicht auf. Der hört erst auf, wenn der Gast keine Lust mehr hat. Das heißt,
Sebastian Schöneburg: Okay.
Andreas Borck: da gibt es sieben bis acht Stunden Podcasts und ich glaube, wir beide hätten genug Themen, das genauso zu füllen hier. Jetzt kenne ich aber deinen Kalender, ich kenne meinen Kalender. Daher, für mich einfach nur wichtig, dass du einfach jetzt vielleicht nochmal ganz kurz zusammenfasst, was das Ganze dir gebracht hat, ganze Prozessautomatisierung und ob du es empfehlen würdest. Ist natürlich für mich, weißt du, natürlich hat der Podcast hier nicht nur eine Weiterbildungspflicht, sondern auch eine Werbepflicht. Was würdest du raten für Makler in der Zukunft, was das Thema Prozesse KI Technik angeht?
Sebastian Schöneburg: Hört auf selber diese Prozesse durchzudenken. Es wird zu komplex. Nehmt Geld in die Hand. Gebt Geld für die richtigen Sachen aus. Gebt aber Geld aus.
Lagerfeld hat schon gesagt, wenn ich es oben rauswerfe, kommt es unten zur Tür wieder rein. So ist es auch mit Prozessen, so ist es mit Software, egal bei was. Versucht wirklich den Weg zu gehen, zu sagen, gebt es ab. So wie ihr das auch von euren Eigentümern verlangt. In eurem Business, dass sie den Weg über euch gehen, weil ihr ungefähr dann in einer Minute den perfekten Pitch habt, warum er mit euch verkaufen sollte.
Obwohl wir ja alle quasi die gleichen Sachen machen, die gleichen Bewertungsthemen aufrufen und so, solltet ihr da nicht dran sparen, auch mit Prozessen zu machen. Deswegen empfehle ich Andreas hier sehr, dich hier sehr, weil du einfach gut zuhörst, alles sortierst, einen perfekten Prozess drum herum baust.
Andreas Borck: Ich
Sebastian Schöneburg: auch danach Aftersales, habe ich ja heute auch schon ein paar Mal gesagt, einfach auch einfach danach am Ball bleibst und danach einen guten Aftersales machst und sagst einfach, pass auf, ich lasse euch hier nicht alleine mit dem, was ich hier gebaut habe und das hat mir so viel Vertrauen gegeben, auch zu sagen, okay, ich kann dich auch mal am Sonntag anrufen, kann sagen, Andreas, brauchen übrigens am Mittwoch, da brauche ich nochmal einen schönen Vermietprozess, da habe ich meinen finalen Pitch und den möchte ich dann dort gerne dort präsentieren, ja. Und dann läuft das auch. Deswegen ist es selten heutzutage, vor allen Dingen in der Softwarewelt mit WIP-Codern dieser Welt vernünftige Prozesse, vernünftige Software zu bekommen und auch Leute, die halten das auf sich versprechen. Das ist einfach so. Genau.
Andreas Borck: Das höre ich gerne. Wenn du da draußen jetzt gerade hörst und denkst, irgendwie hast du dich wiedererkannt und wissen willst, nutzt du deinen CRM schon oder fehlt da noch was, gibt es immer die Möglichkeit, hier unten in den Shownotes einmal kurz den Link anzuklicken. Das ist ein 30 Minuten CRM-Check. Haben Schöny und ich auch mit angefangen, einfach mal draufgucken, was hast du, was fehlt meiner Meinung nach und wo muss es hingehen. Kostet nichts, ist eine halbe Stunde, wir können einfach mal reden.
Kannst du dir buchen. Ansonsten erstmal danke fürs Zuhören. Schöny, danke, dass du zu Gast warst. Und wer zu dir oder zu mir Kontakt haben will, glaube, da gibt es genug Möglichkeiten über die Socials, sei es Instagram, LinkedIn, sonst was, Kontakt mit uns aufzunehmen. Meine Kontaktdaten sind in der Showbeschreibung.
Von daher, ich wünsche euch jetzt erstmal eine schöne Zeit, Schöni. Danke, dass du dabei warst. Danke, dass du da draußen jetzt gerade zugehört hast, egal ob im Auto, am Schreibtisch, unter der Dusche, im Bett. Schönen Tag wünsche ich euch allen. Ich hoffe, wir nähern uns jetzt hier langsam zum Jahresende, einen ruhigen Jahresabschluss.
Und wir hören uns in zwei Wochen wieder. Danke dir.
Sebastian Schöneburg: Vielen Dank für die Einladung. Tschüss.